Meldungen
Montag, 20. Mai 2013
Aktionstag gegen Homophobie: größte EU-weite Umfrage beleuchtet alltägliche Diskriminierung
Diskriminierung ist für viele schwule, lesbische, bi- oder transsexuelle Menschen (LGBT) in Europa noch immer Alltag, das zeigt eine Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte. Jede/r zweite (47 %) Befragte berichtete über Diskriminierung aufgrund seiner oder ihrer sexuellen Orientierung. Und jede/r vierte (26 %) Befragte wurde in den vergangenen fünf Jahren bedroht oder angegriffen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Infografik.
Unter anderem stehen folgende Themen auf der Tagesordnung: EP drängt auf schärfere Bekämpfung von Steuerbetrug; Bankenaufsicht in der EU; EU-US Handelsgespräche; Offshore-Gewinnung von Gas und Öl; EU-weiter Opferschutz; Medienfreiheit in der EU; Transport- und Reisevorschriften für Haustiere; Sicherung gesetzlicher Renten; EU-Erweiterung
Der Krieg in Syrien droht, auch die Nachbarländer zu erreichen. Die EU-Abgeordneten beraten in der kommenden Plenarwoche (21.-23. Mai) darüber, wie die EU Millionen von syrischen Flüchtlingen helfen könnte. Der deutsche EU-Abgeordneten Elmar Brok (EVP), Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, erläutert die Risiken in der Region und die Folgen für Europa.
Der Schutz der Privatsphäre liegt vielen Europäern am Herzen. Doch im Zeitalter sozialer Netzwerke werden immer mehr persönliche Daten für Dritte zugänglich. Das EU-Parlament arbeitet derzeit an einer Reform der EU-Datenschutzgesetze. Ziel ist es, die Daten von EU-Bürgern on- und offline besser zu schützen. Am 14. - 15. Mai beraten EU-Abgeordnete und Datenschutzexperten über die wichtigsten Grundsätze der Neuordnung.
"Europe on Track", ein spanisches Medienprojekt hat den ersten Preis beim Wettbewerb um den Europäischen Jugendkarlspreis 2013 am 7. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an "Discover Europe", einen polnischen Photowettbewerb. Der dritte Preis wurde dem estnischen Jugendaustauschprojekt "The story of My Life" zuerkannt.
Die schnelle Verbreitung von Drohnen könnte dazu führen, dass Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit beeinträchtigt werden. Dieser Meinung waren Experten, die an einer Anhörung des Sicherheits- und Menschenrechtsausschuss am vergangenen Donnerstag (25. April) teilnahmen. Die EU-Abgeordneten wollen eine Debatte über internationale Gesetze anstoßen, die auch die Nutzung von Drohnen umfassen.
Der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz hat den "Damen in Weiß" am 23. April den Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments für Menschenrechte überreicht. Die Menschenrechtsaktivisten hatten den Preis bereits 2005 erhalten, durften aber aus politischen Gründen erst jetzt nach Europa reisen. Die Sprecherin der "Damen in Weiß" Berta Soler beantwortete Fragen des Parlaments und seiner Facebook-Fans.
"Der Besuch des deutschen Vernichtungslagers verändert. Er hat mich verändert. Es gibt keine Worte, um das ungeheuerliche Ausmaß dieses Verbrechens zu beschreiben", sagte der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz am Samstag (20. April) bei einem Besuch des deutschen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Die EU-Abgeordneten stimmten am 16. April dagegen, die Versteigerung von Treibhausgasemissionszertifikaten zu verschieben, um die Preise der Zertifikate anzuheben. Ein Großteil der EU-Abgeordneten glaubt, dass der Eingriff in den Emissionsmarkt das Vertrauen in das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) schwächt. Das EU-EHS soll Treibhausgasemissionen in der EU reduzieren. In einer anderen Abstimmung entschieden die EU-Abgeordneten, zeitweise das EU-EHS nicht auf Interkontinentalflüge anzuwenden.
Die Abgeordneten haben am Dienstag eine Grenze für Banker-Boni eingeführt, für die Einschränkung spekulativer Risiken gestimmt, Mindesteigenkapitalanforderungen erhöht und die Beaufsichtigung der Banken verstärkt. Dieses EU-Bankenreformpaket ist das bisher umfassendste und soll am 1. Jänner 2014 in Kraft treten. Es soll zudem Wachstum fördern, indem es die Kreditvergabe an KMU vereinfacht, denn diese treiben die Realwirtschaft an.


























