Umwelt und Klimawandel
Bürgerforum Agora findet am 12. und 13. Juni im Plenarsaal des EPs statt

Bürgerforum Agora
Die Bewältigung der Klimaumwälzungen ist eine der größten Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss. In der Tat stimmen die europäischen Institutionen ebenso wie die Gesamtheit der Akteure weltweit angesichts zahlreicher internationaler Untersuchungen (Stern-Bericht, Berichte der UNFCCC, Berichte des IPCC) darin überein, dass die absehbaren ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Folgen gewaltig sein könnten.
Zum Klimawandel - 12. und 13. Juni 2008
Nach den Ergebnissen der jüngsten Weltklimakonferenz (Bali 2007) und in Erwartung der nächsten Weltgipfeltreffen zu dem Thema (Posen 2008 und Kopenhagen Ende 2009) wird die Europäische Union das ganze laufende Jahr dazu nutzen, ihre Politikbereiche auf diese Frage hin zu durchleuchten: Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Handel, Umwelt, Entwicklung, Soziales, Forschung, Bildung, Industrie u.a.
Die europäische Bürgergesellschaft wird - vertreten durch Abgesandte aus 500 ihrer wichtigsten Organisationen - vom Europäischen Parlament aufgefordert, sich freimütig und deutlich zu dieser entscheidenden Thematik zu äußern und ihre Analysen und Vorschläge darzulegen, dabei aber auch die Rolle anzugeben, die sie bei den zu treffenden Maßnahmen zu spielen gedenkt.
Klima - Analysen, Lösungen, Mobilisierungen
Das Bürgerforum wird im Plenarsaal des Parlaments und in Anwesenheit der Vertreter der verschiedenen europäischen Institutionen abgehalten, es versteht sich als Meilenstein für die Demokratie unseres Kontinents.
Nach dem erfolgreichen Verlauf des vorangegangenen Bürgerforums wird die Arbeit in Arbeitsgruppen fortgeführt, die sich mit Querschnittsthemen befassen und zu denen Teilnehmer mit einem sehr unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergrund eingeladen werden. Diese Konstellation wird einen Dialog über die traditionellen sektoralen Themenstellungen der einzelnen Teile der Bürgergesellschaft hinaus auslösen. In diesen Arbeitsgruppen wird es zu einer unmittelbaren Gegenüberstellung der Auffassungen kommen, an deren Ende ein Konsens steht oder aber die unterschiedlichen Standpunkte in der Diskussion deutlich herausgearbeitet werden.
Die unterschiedlichen Aspekte dieser großen Herausforderung für Europa und die Welt werden in fünf Arbeitsgruppen (Ressourcen, Technik, Solidarität, Wirtschaft, Regierungsführung) gleichzeitig und unter verschiedenen Blickwinkeln erörtert. Neben der unerlässlichen Darlegung der allgemeinen Konzepte sind konkrete Vorschläge besonders willkommen. Die Teilnehmer des Bürgerforums sind überdies aufgefordert, ihre Erkenntnisse in eine zusammenfassende Analyse einfließen zu lassen, eine Rangfolge der Prioritäten aufzustellen und vor allem alle Politikbereiche auf Nachhaltigkeit auszurichten.
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