Nachwahlanalyse zu den Europawahlen
Das Europäische Parlament hat eine Woche nach den Europawahlen vom Juni 2009 eine Umfrage in Auftrag gegeben mit dem Ziel, besser zu verstehen, warum die EU-Bürger an diesen Wahlen teilgenommen bzw.
sich der Stimme enthalten haben.

Die europaweite Wahlbeteiligung betrug 43%. Allerdings muss dieser Durchschnittswert für die EU-27 im Lichte der länderspezifischen Ergebnisse interpretiert werden. So ist eine maßgebliche Erhöhung der Wahlbeteiligung in acht Ländern festzustellen, eine faktische Stabilität in acht weiteren Ländern sowie ein deutlicher Rückgang in den verbleibenden elf Staaten.zeigt diese Analyse auch, dass die Mehrheit der Nichtwähler sich aus Gründen, die vorrangig mit einem Mangel an Vertrauen in die Politik allgemein zusammenhängen, für die Enthaltung entscheidet, und nicht aus Mangel an Vertrauen zu den europäischen Institutionen bzw. aus Informationsmangel. So gibt die Hälfte der Nichtwähler an, sich mit Europa verbunden zu fühlen.















Zusammenfassung der Ergebnisse (235KB)