Dienstag, 16. Juni 2009

Journalistenpreis 2009: Vorauswahl der österreichischen Jury

Im Rahmen der Vergabe des zweiten Journalistenpreises des Europäischen Parlaments hat die österreichische Jury eine Vorauswahl getroffen und schickt drei Beiträge in das finale Rennen um den Preis.

Jouranlistenpreis des Europäischen Parlaments 2009 
Jouranlistenpreis des Europäischen Parlaments 2009

In der Kategorie Print wurde der Artikel "Die Widerspenstigen" von Bernhard ECKER im Trend Spezial Europa vom 27. März 2009 für seine illustratives, gut geschriebenes Porträt des Europäischen Parlaments sowie der gelungenen Veranschaulichung dessen, wie Gesetzgebung auf europäischer Ebene funktioniert, auserkoren. In der Kategorie Fernsehen wurde ein Beitrag zur EU-Landwirtschaftspolitik, den Paul SCHIEFER für das ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus" vom 25. Mai 2008 produziert hat, aufgrund seines sorgfältigen und analytischen Herangehens unter Einbeziehung der internationalen Perspektive ausgewählt. Schließlich wurde in der Kategorie Online der Beitrag von Ferdinand HENNERBICHLER "Ukraine-Kiew: Wichtige Zukunftspartner Wiens" - Teil I, der am 14. Jänner 2009 auf www.wieninternational.at publiziert wurde für seine dichte und informative Darstellung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Wien und der Ukraine ausgewählt. In der Kategorie Radio wurde kein österreichischer Beitrag nominiert.    

Das Europäische Parlament vergibt in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Journalistenpreis in den vier Kategorien Print, Radio, Fernsehen und Online. Gesucht waren herausragende journalistische Arbeiten, die zum besseren Verständnis aktueller europäischer Themen sowie der Funktionsweise und Politiken der Europäischen Union beitragen.

Die Preisträger werden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt, wobei in den 27 Mitgliedsländern nationale Jurys eine Vorauswahl treffen, aus denen dann im Herbst eine europäische Jury die Sieger küren wird.

Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 20.000 Euro, wobei 5.000 Euro je Kategorie vergeben werden. Der Preis wird im Oktober im Europäischen Parlament in Brüssel verliehen.