Botschaft aus dem Weltall
Einen Tag vor dem Beginn der größten multinationalen Wahl der Welt schickt der belgische Astronaut Frank de Winne aus dem All eine Botschaft an seine europäischen Landsleute, bei der Europawahl nicht abseits zu stehen. Für Frank de Winne ist seine sechs Monate dauernde Mission an Bord der International Space Station (ISS) ein Beleg dafür, "was wir Europäer erreichen können, wenn wir zusammen arbeiten." Vom Weltall aus "schaut Europa vereint aus."
"Ich habe eine Vollmacht für meine Stimmabgabe erteilt, so verpasse ich die Europawahl nicht, auch wenn ich hier oben bin. Ich hoffe, Sie alle werden auch wählen, wo immer Sie auch sind und was auch immer Ihre politischen Präferenzen sein mögen", sagt Frank de Winne, der vergangene Woche vom Kosmodrom in Baikonur (Kasachstan) zur ISS gestartet ist. De Winne ist der erste Astronaut der European Space Agency (ESA), der die ISS kommandieren wird. Er übernimmt die Leitung der ISS vom Oktober an bis zu seiner Rückkehr zur Erde im November 2009.
"Dies zeigt beispielhaft, was wir erreichen können, wenn wir Europäer zusammenarbeiten", sagt de Winne, der auf die Wichtigkeit der Europawahlen hinweist: "Europa verbessert viele Bereiche unseres Alltages, etwa in Sachen Umweltschutz und Verbraucherschutz oder bei der Verkehrssicherheit und dem grenzenlosen Europa für alle. Es geht dabei um das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger."
Die Botschaft ist Teil eines Wahlaufrufs prominenter Europäerinnen und Europäer, an der sich auch der österreichische Schauspieler und Schriftsteller Miguel Herz-Kestranek sowie europäische Spitzensportler wie die Fußballer Luis Figo, David Villa, Carlos Marchena López und Cristian Chivu sowie die Radprofis Frank und Andy Schleck beteiligen.






















