Österreichische Beiträge für Journalistenpreis des Europäischen Parlaments nominiert
Vier journalistische Beiträge aus Österreich nehmen an der europaweiten Endrunde des Journalistenwettbewerbs des Europäischen Parlaments 2010 teil. Eine fachkundige Jury hat aus allen Einsendungen je einen Beitrag aus jeder Kategorie - Print, TV, Radio, Online - nominiert.
Die Vorauswahlsieger gehen nun gemeinsam mit den Siegerbeiträgen der anderen 26 EU-Länder ins Rennen um den Preis.
Drei Kriterien waren für die Bewertung der Jury ausschlaggebend: der Europabezug, die journalistische Qualität und der Beitrag zum besseren Verständnis der EU.
In der Kategorie Print wurde der Artikel "Brüssels langer Arm" von Otmar Lahodynsky und Martina Lettner nominiert. Der Artikel wurde im Umfeld der Europawahlen 2009 im profil veröffentlicht und fasst die vergangenen und laufenden Aktivitäten der Europäischen Union in unterschiedlichen Politikbereichen in einem anschaulichen und faktenstarken Dossier zusammen.
ORF-Journalistin Cornelia Primosch geht für die Kategorie TV ins Rennen. In ihrem Beitrag für die Sendung "Hohes Haus" hat die Brüssel-Korrespondentin die Anhörungen der zukünftigen Kommissare durch das Europäische Parlament im Jänner dieses Jahres aus nächster Nähe mitverfolgt und die gestärkte Rolle des Europäischen Parlaments durch den Lissabon-Vertrag erklärt.
Nationale Vorauswahlsiegerin in der Kategorie Radio ist Julia Gindl. Ihr Beitrag für das Ö1-Magazin Digital.Leben beschäftigt sich mit dem europaweiten Weblog-Projekt "Café Babel" und setzt sich mit dem immer wichtiger werdenden Thema der europäischen Öffentlichkeit auseinander.
Zum besten Online-Beitrag wurde eine Reportage von Ferdinand Hennerbichler gewählt, die unter dem Titel "Schicksalsjahr 1989" auf WienInternational.at veröffentlicht wurde. Der Artikel schildert die Erlebnisse eines ungarischen Grenzbeamten während des Falls des Eisernen Vorhangs.
Aus den 27 Vorauswahlsiegern pro Kategorie wählt nun eine Jury, bestehend aus drei Europaabgeordneten, sechs Medienvertretern und dem für Kommunikation zuständigen Vizepräsidenten des EU-Parlaments, die besten Beiträge aus. Der Journalistenpreis wird am 13. Oktober in Brüssel verliehen und ist mit 5.000 Euro pro Kategorie dotiert.
Im Vorjahr wurden Beiträge aus Deutschland, Ungarn und Polen ausgezeichnet.






















