EP-Journalistenpreis wird morgen verliehen
Der Preis des Europäischen Parlamentes für herausragende journalistische Leistungen wird morgen, 13. Oktober, vom EP-Präsidenten, Jerzy Buzek, in Brüssel verliehen.
Die Veranstaltung wird online auf der Webseite des Europäischen Parlamentes übertragen.
Im dritten Jahr seiner jährlichen Auszeichnung geht der Preis erneut an JournalistInnen, die wichtige europäische Themen aufgegriffen oder zu einem besseren Verständnis der EU-Institutionen und der EU-Politik beigetragen haben. Die Preisverleihung beginnt um 9 Uhr im Raum PHS 01A002 im Europäischen Parlament.
Im Anschluss wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema "Journalisten: eine bedrohte Art?" geben. An der Preisverleihung, sowie der anschließenden Diskussion, werden nahezu alle nationalen GewinnerInnen sowie 50 NachwuchsjournalistInnen teilnehmen.
Die Veranstaltung wird online auf der Webseite des Europäischen Parlamentes und auf EuroparlTV übertragen.
Die Nominierten aus Österreich
In der Kategorie Print wurde der Artikel "Brüssels langer Arm" von Otmar Lahodynsky und Martina Lettner nominiert. Der Artikel wurde im Umfeld der Europawahlen 2009 im profil veröffentlicht und fasst die vergangenen und laufenden Aktivitäten der Europäischen Union in unterschiedlichen Politikbereichen in einem anschaulichen und faktenstarken Dossier zusammen.
ORF-Journalistin Cornelia Primosch geht für die Kategorie TV ins Rennen. In ihrem Beitrag für die Sendung "Hohes Haus" hat die Brüssel-Korrespondentin die Anhörungen der zukünftigen Kommissare durch das Europäische Parlament im Jänner dieses Jahres aus nächster Nähe mitverfolgt und die gestärkte Rolle des Europäischen Parlaments durch den Lissabon-Vertrag erklärt.
Nationale Vorauswahlsiegerin in der Kategorie Radio ist Julia Gindl. Ihr Beitrag für das Ö1-Magazin Digital.Leben beschäftigt sich mit dem europaweiten Weblog-Projekt "Café Babel" und setzt sich mit dem immer wichtiger werdenden Thema der europäischen Öffentlichkeit auseinander.
Zum besten Online-Beitrag wurde eine Reportage von Ferdinand Hennerbichler gewählt, die unter dem Titel "Schicksalsjahr 1989" auf WienInternational.at veröffentlicht wurde. Der Artikel schildert die Erlebnisse eines ungarischen Grenzbeamten während des Falls des Eisernen Vorhangs.






















