Montag, 6. September 2010

Hilfe für Pakistan und Flutopfer

Im Ausschuss für Entwicklungspolitik diskutierten am Dienstag Abgeordnete mit der Kommissarin Kristalina Georgieva über das Ausmaß der Flutschäden in Pakistan und die entsprechenden Hilfslieferungen aus Europa. Viele Abgeordnete forderten eine bessere Überwachung der Hilfslieferungen, um Extremisten nicht zusätzlich Vorschub zu leisten. Der Klimaschutz kam in diesem Zusammenhang ebenfalls zur Sprache.

Flutopfer in Pakistan 
Flutopfer in Pakistan

Die für humanitäre Hilfe zuständige Kommissarin Kristalina Georgieva informierte die Europaabgeordneten über die Vorkehrungen, die zur Koordinierung der Hilfe für Pakistan getroffen wurden. Sie hob hervor, dass die eingerichtete Koordinierungsstelle Hilfsmassnahmen aus 31 Ländern betreut hatte, insbesondere die Zuteilung von Zelten, Wasseraufbereitungsanlagen, Stromgeneratoren sowie Erste-Hilfe-Packungen.

Die Europäische Union hat 70 Millionen € bereitgestellt, weitere 160 Millionen € kamen von den Mitgliedsstaaten selbst.

 

Zerstörung von landwirtschaftlichen Flächen

Ein großes Problem stellt die Überflutung weiter Landstriche dar (3,4 Millionen Hektar), denn dadurch wurde Saat für die kommende Ernte zerstört, welche für das Überleben vom Millionen Menschen eine wichtige Rolle spielt.


Effektive Koordination

Die Europaabgeordneten stallten in der nachfolgenden Debatte die Bedeutung von effektiver Koordination heraus und warnten vor der Gefahr, dass Extremisten die angebotene Hilfe missbrauchen könnten.


Pakistan wird auch in Strassburg diskutiert werden

Während der kommenden Plenartagung wird das Thema erneut im Beisein von weiteren Vertretern der Europäischen Kommission aufgegriffen werden

 

ZUM THEMA: