Newsletter, 20. Jänner 2009
Inhalt
■ Premier Topolánek zum Programm des tschechischen EU-Ratsvorsitzes
■ 10 Jahre Euro: Krise beweist Reife und Wert des Geburtstagskindes
■ Tiertransporte: EU-Abgeordnete kritisieren mangelnde Durchsetzung von EU-Recht
■ Energiesicherheit und Fortschrittsberichte zur Erweiterung im Außenausschuss
■ Start der offiziellen Webseite des Europaparlaments zu den Europawahlen 2009
■ Journalistenpreis des Europaparlaments geht in die zweite Runde
■ Karlspreis der Jugend: Einreichfrist verlängert!
Premier Topolánek zum Programm des tschechischen EU-Ratsvorsitzes
Der tschechische Regierungschef Mirek Topolánek hat letzte Woche im Europäischen Parlament die Prioritäten des tschechischen Ratsvorsitzes vorgestellt. Vor allem der Themen Wirtschaft, Energie und der Rolle Europas in der Welt wolle sich Tschechien annehmen. "Wir werden uns während dieser Ratspräsidentschaft schwierigen und wichtigen Herausforderungen stellen müssen". Diese Woche folgen die einzelnen Fachminister in den Ausschüssen des Europäischen Parlaments, im Februar schließlich wird Präsident Vaclav Klaus zu den Europaabgeordneten sprechen.
10 Jahre Euro: Krise beweist Reife und Wert des Geburtstagskindes
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Euro fand im Plenum letzter Woche in Straßburg eine feierliche Sitzung statt. Alle Redner, darunter EZB-Präsident Jean-Claude Trichet (Bild), unterstrichen die herausragende Bedeutung des Euro für die europäische Integration und verwiesen auf den Erfolg der gemeinsamen Währung, die Wachstum und Wohlstand in Europa sichere und zur zweiten Weltwährung aufgestiegen sei. Die Wirtschafts- und Währungsunion sei darüber hinaus "ein Schutzschild gegen die Finanzkrise".
Tiertransporte: EU-Abgeordnete kritisieren mangelnde Durchsetzung von EU-Recht
Lebende Tiere werden immer noch über Tausende Kilometer auf unseren Straßen transportiert, oft unter Umständen, die mit den geltenden EU-Tierschutz-Bestimmungen nicht in Einklang stehen. Sie erleiden Stress, Durst, Hitzeschocks und Verletzungen oder sterben unterwegs. EU-Abgeordnete machen durch eine Anfrage und eine schriftliche Erklärung auf Tierquälerei insbesondere bei Pferde-Transporten aufmerksam und dringen auf energischere Maßnahmen, um EU-Recht durchzusetzen.
Energiesicherheit und Fortschrittsberichte zur Erweiterung im Außenausschuss
Die Energiesicherheit steht im Mittelpunkt der Sitzung des Auswärtigen Ausschusses diese Woche in Brüssel: Eine Studie zu den geplanten Pipelineverbindungen im Süden steht ebenso am Programm wie die Frage einer Energieaußenpolitik. Darüber hinaus arbeitet der Ausschuss an der Position des EPs zu den Fortschrittsberichten über die Kandidatenländer Kroatien, Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien sowie an einer Entschließung zum Kosovo.
Start der offiziellen Webseite des Europaparlaments zu den Europawahlen 2009
Seit Montag dieser Woche finden Sie auf der offiziellen Website des EPs eine neue Rubrik, die ausschließlich Infos rund um die Europawahlen 2009 gewidmet ist. Gleichzeitig wurde das in ganz Europa zum Einsatz kommende Logo vorgestellt, welches mit dem Slogan "Europawahl: Deine Entscheidung" auf den Termin der Europawahlen am 7. Juni 2009 hinweist. Mit Ihrer Teilnahme an den Wahlen zum Europäischen Parlament entscheiden Sie mit, wer Ihre Zukunft und das alltägliche Leben von fast 500 MitbürgerInnen in Europa mitbestimmt.
Journalistenpreis des Europaparlaments geht in die zweite Runde
Das Europäische Parlament schreibt in diesem Jahr erneut einen Journalistenpreis aus. Gesucht werden herausragende journalistische Arbeiten, die zum besseren Verständnis aktueller europäischer Themen beitragen. Ausgezeichnet werden Beiträge in den Kategorien Print, Radio, Fernsehen und Online. Der Journalistenpreis des Europäischen Parlaments ist mit 5.000 Euro je Kategorie dotiert. Beiträge können zwischen dem 15. Jänner 2009 und dem 31. März 2009 eingereicht werden!
Karlspreis der Jugend: Einreichfrist verlängert!
Ebenfalls bereits zum zweiten Mal wird heuer der Karlspreis der Jugend ausgelobt. Der Preis richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, die sich für Verständigung und Miteinander im gemeinsamen Europa engagieren. Ins Leben gerufen wurde der Preis vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen. Die Gewinner erhalten bis zu 5.000 Euro für ihre Projekte. Die Einreichfrist wurde nunmehr bis zum 16. Februar verlängert.
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